Westfalenliga 2: Holzwickeder SC - Kirchhörder SC (So., 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Viel fehlt dem Kirchhörder SC nicht, um den Klassenerhalt in der Westfalenliga endgültig in trockene Tücher zu bringen. Folglich wollen sich die Gäste aus dem Dortmunder Süden am Sonntagnachmittag im Montanhydraulik-Stadion weiter ein Stück näher ans rettende Ufer bringen. "Und das macht sie für uns so gefährlich!", lässt sich HSC-Trainer Axel Schmeing nicht vom 11. Tabellenplatz der Kirchhörder blenden, "schließlich haben sie die vergangenen vier Spiele nicht verloren und es auswärts immerhin schon auf 17 Punkte gebracht". Nur allzu gern möchte Kirchhördes erfahrener Trainer, der frühere BVB-"Flankengott" Lothar Huber, den Auswärtserfolgen in Neheim, Wiemelhausen, Mengede und Lünen wenigstens einen Punkt beim HSC folgen lassen, so wie es seine Elf am vergangenen Sonntag bei 2:2 im Heimspiel gegen die mitgefährdeten Wiemelhausener gemacht hat. Zwar hat das Team aus der Kobbendelle im Winter seinen Top-Torjäger Ramsey an Spitzenreiter Herne abgeben müssen, aber Qualität in der Sturmformation hat der KSC mit dem bereits neunmal erfolgreichen Christian Wazian, mit Rene Richter und seit Jahren schon mit Sascha Rammel immer noch. Da wird auf die Holzwickeder Deckung als die derzeit beste der Liga einiges an Arbeit zukommen. Daran hat der Holzwickeder Coach kaum Zweifel, hofft aber andersherum, dass sein 51-Tore-Angriff der schon 48 Mal überwundenen Kirchhörder Abwehr das eine oder andere Problem bereiten kann. Allerdings wird er davon ausgehen müssen, dass sich seine Stürmer wie zuletzt in Horst-Emscher wohl kaum über sehr viel Spielräume werden freuen können. Im Hinspiel setzten sich die HSCer klar mit 3:1 durch und möchten natürlich auch die Neuauflage positiv gestalten - schon allein wegen der Situation an der Tabellenspitze. Große personelle Alternativen hat Axel Schmeing im Augenblick nicht. Marcel Duwe wird weiterhin nicht dabei sein, beim in Horst zur Pause verletzt ausgewechselten Joshua Heinrichs wird auf einen Einsatz gehofft. "Wir wollen das Rennen an der Spitze weiter offen gestalten, von daher verbietet sich gegen Kirchhörde von vornherein eine lasche Gangart!", warnt Schmeing sein Team, den Gast aus Kirchhörde zu unterschätzen.

Bezirksliga 8: VfL Kamen - Holzwickeder SC II (So., 15 Uhr, Jahnstadion/Kunstrasen, Ängelholmer Straße 21, Kamen). Duelle zwischen Kamen und Holzwickede haben es immer in sich gehabt. Und auch diesmal wird das wohl nicht anders sein, zumal der gastgebende VfL als Neunter einen Punkt hinter der HSC-Reserve rangiert und sich mit einem Heimsieg eventuell noch bestehender Abstiegssorgen möglichst entledigen möchte. Die Sesekestädter kassierten zuletzt zwei Niederlagen nacheinander, wobei sie bei der Schlappe in Wethmar mit dem Unparteiischen haderten. Der HSC hingegen stoppte seine Niederlagenserie mit einem fulminanten 6:1 gegen Ascheberg. "An diese Leistungen müssen wir anknüpfen, um im Jahnstadion nicht leer auszugehen", erinnert Holzwickedes Trainer Olaf Pannewig an das Hinspiel, in dem seine Mannschaft knapp mit 2:1 die Nase vorn hatte. Einen Wermutstropfen hat Pannewig schon vor dem Anpfiff: Sein spielender "Co" Dennis Hense sah gegen Ascheberg die fünfte gelbe Karte und muss in Kamen zuschauen.

B-Junioren-Bezirksliga 3: Holzwickeder SC - TuS Germania Lohauserholz-Daberg (So., 11 Uhr, Haarstrang-Sportanlagen Opherdicke). Drei Punkte haben die B-Junioren des HSC im Visier, schließlich erwarten sie das abgeschlagene Schlusslicht aus Lohauserholz-Daberg auf dem Haarstrang. Aber Vorsicht: Einer von bisher lediglich zwei Saisonerfolgen errang die Germania gegen den HSC!

Frauen-Landesliga 2: Waldesrand Linden - Holzwickeder SC (So., 15 Uhr, Am Waldesrand/Rasen, Heidelbeerweg 8, Bochum). Durch die Niederlage gegen Hohenlimburg ist die Situation für die HSC-Frauen wieder sehr kritisch geworden. Und auch die Aufgabe beim Tabellenachten in Bochum ist schwer, zumal die Lindenerinnen schon das Hinspiel (2:1) gewannen.

Frauen-Bezirksliga 4: Holzwickeder SC II - SV Oesbern II (So., 15 Uhr, Schulzentrum Opherdicker Straße). Im Duell der Tabellennachbarn dürfen sich die HSCerinnen durchaus Chancen ausrechnen. Schon im Hinspiel in Oesbern war mehr möglich als nur ein 0:0.

Vereinskollektion

Trainerteam

Trainer
Axel Schmeing

Co-Trainer
Mario Niedzialkowski

Betreuer
Taufeck Essakali

Betreuer
Rachid Darraz