2:0 über Kirchhörde lässt Hoffnungen auf den Titel weiter leben - Gohr und Schultze treffen

HSC Kirchhörde Foto 1Joshua Heinrichs zeigte auch gegen Kirchhörde eine gute Leistung. Hier gewinnt er einen Zweikampf.
Westfalenliga 2: Holzwickeder SC - Kirchhörder SC 2:0 (1:0). Dafür kann man sich zwar nichts kaufen, es hört sich dennoch gut an: Nach dem 2:0-Heimspielerfolg über den Kirchhörder SC hat der HSC die Vizemeisterschaft in der Westfalenliga 2 sicher und darf weiter von einem Titelgewinn träumen - vorausgesetzt, Herne patzt noch, und Holzwickede gibt sich keine Blöße. Der Sieg gegen Kirchhörde war sicherlich nicht das Beste, was der HSC in dieser Saison schon abgeliefert hat, daran, dass die drei Punkte hochverdient waren, gab es aber auch bei den Trainern beider Mannschaften keinen Zweifel.
Der HSC legte los wie die Feuerwehr, veranstaltete schon in Minute 1 ein "Scheibenschießen" aufs Gästetor und hätte mehr erreichen können als nur das 1:0, das Mirco Gohr in der 14. Minute erzielte, nachdem Sitki Üstün zuvor das Leder an den Pfosten geköpft hatte. Seltsamerweise ließen die Hausherren danach die Zügel schleifen und können von Glück sagen, dass Torwart Kevin Beinsen in der 36. Minute einen Schuß von Dustin Maranca meisterte und Joshua Heinrichs fast mit dem Pausenpfiff das Laufduell mit Rene Richter gewann.
HSC-Trainer Axel Schmeing räumte später ein, in der Pause etwas lauter als sonst geworden zu sein. Doch das trug Früchte: Der Gastgeber verstärkte seinen Druck, auch wenn der Erfolg zunächst ausblieb, weil Gohr in der 49. Minute nur die Latte anvisierte, Sebastian Hahnes Schuss in der 64. Minute von Gästekeeper Oliver Roll  zur Ecke geklärt wurde und Robin Schultze (68.) und Mike Hibbeln (70.) knapp das Ziel verfehlten. Dann aber doch das überfällige und verdiente 2:0 durch Robin Schultzes Handelfmeter in der 74. Minute, als Kirchhördes Gilmar Veigas Mendes mit der Hand rettete und dafür korrekterweise die rote Karte von Schiedsrichter Markus Echelmeyer (Hörstel) gezeigt bekam. Der HSC konnte die numerische Überzahl allerdings nicht zu weiteren Toren nutzen, obwohl das möglich gewesen wäre.
Pech für die Hausherren: Mannschaftskapitän Dennis Schultze-Adler sah die 5. gelbe Karte und wird beim nächsten Spiel in Olpe ausfallen.
HSC: Beinsen - Pfaff, Bouasker, Heinrichs, Schultze, Schultze-Adler, Gohr, Üstün (85. Garando), Schmerbeck, Hahne, Hibbeln.
KSC: Roll - Veigas Mendes, Wawrzynczok, Richter, Yüksel, Wazian, Maranca (75. Gräfenkämper), Tucholski, Rammel, Muretic (72. Deiters), Prause.
Tore: 1:0 (14.) Gohr; 2:0 (74.) Handelfmeter Schultze
Schiedsrichter: Echelmeyer (Hörstel)
Zuschauer: 200
Bes. Vork.: 74. Minute rote Karte für Veigas Mendes (KSC) wegen absichtlichem Hadspiel.

Trainerstimmen
Axel Schmeing (HSC):
Wir haben gute ersten15 Minuten gezeigt, dann aber Laufbereitschaft vermissen lassen. Ich bin zur Pause lauter geworden, und meine Jungs haben das, was ich forderte, gut umgesetzt.
Lothar Huber (KSC): Zuerst hatten wir Glück, sind dann aber gut ins Spiel gekommen. In der 2. Halbzeit haben wir jedes Zweikampfverhalten vermissen lassen und können froh sein, nicht höher verloren zu haben.

 

Vereinskollektion

Trainerteam

Trainer
Axel Schmeing

Co-Trainer
Mario Niedzialkowski

Betreuer
Taufeck Essakali

Betreuer
Rachid Darraz