Meister Westfalenliga 2017/2018

HSV drehten Spiel nach 0:2-Rückstand

Westfalenligist SV Holzwickede hat sein Vorhaben wahr gemacht und seinen Anhängern mit einem 4:2 gegen den Tabellenachten aus Hordel ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bereitet. Und das auf Grund der zweiten Halbzeit durchaus verdient. Mit einem Kraftakt und einer tollen Moral drehten die Holzwickeder eine Partie, die nach gut einer Stunde und einem 0:2-Rückstand schon verloren zu sein schien. Nun gehen die Schützlinge von Ingo Peter mit immerhin fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze in die Winterpause.

Dabei fing alles keineswegs im Sinne der Gastgeber an. Schon nach fünf Minuten senkte sich ein abgefälschter Schuss des DJK-Torjägers Dawid Ginczek über HSV-Keeper Tim Hohmann hinweg zum 0:1 in Netz. Hohmann vertrat das am Samstag 40 Jahre alt gewordene „Geburtstagskind" Amir Halilovic im Holzwickeder Gehäuse und wurde bis zum Seitenwechsel nicht mehr sonderlich geprüft. Die Hordeler waren zwar ballsicherer als die Hausherren, konnten sich aber nicht entscheidend gegen die HSV-Deckung durchsetzen. Bei den Holzwickedern wiederum war lediglich ein Freistoß von Tim Lorenz erwähnenswert, doch der Ball strich über die Querlatte des Gästetores.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts war der Wille der Holzwickeder, das Spiel zu drehen, deutlich zu spüren. Aber zunächst wurde nichts daraus, auch, weil DJK-Schlussmann Kevin Kampschäfer in der 50. Minute mit einer Glanzparade einen Kopfball von Marco Köhler entschärfte. Im Gegenteil: Als die HSV-Deckung in der 64. Minute ein Solo von Ginczek nicht unterbinden konnte und der Gästestürmer ein zweites Mal gegen Hohmann traf, schien die Begegnung verloren. Doch dann kam der Doppelschlag der Holzwickeder in der 75. Minute: Zunächst setzte Michael Oscislawski seinen Mitspieler Anjo Wilmanns gut in Szene, und der aufgerückte Manndecker überwand Kampschäfer aus acht Metern zum 1:2-Anschlusstreffer. Dann fingen die Hausherren das Leder umgehend nach dem Wiederanstoß ab, Wilmanns passte auf den halbrecht lauernden Sascha Grasteit, und der düpierte Kampschäfer mit einem Schuss durch die Beine – 2:2. Und das alles innerhalb eine Minute. Doch damit nicht genug: Nachdem Sitki Üstün, der im zweiten Durchgang immer wieder über die rechte Angriffsseite für Druck sorgte, in der 84. Minute an Kampschäfer gescheitert war und der Nachschuss von Andreas Senga das Tor nur um Zentimeter verfehlt hatte, erzielte Üstün in der vorletzten Minute der regulären Spielzeit das vorentscheidende 3:2: Aus halbrechter Position ließ er Kampschäfer keine Chance. Und in der dritten Minute der Nachspielzeit machte Grasteit den Sack endgültig zu, als er gegen die aufgerückten Hordeler von der Mittellinie aus allein aufs DJK-Tor zulief, den Schlussmann umkurvte und zum alles entscheidenden 4:2 einschob. In einer großen und lautstarken Spielertraube feierten die HSVer die wichtigen drei Punkte.

HSV: Hohmann – Üstün, Wilmanns, Groenewold, Kaiser, Lorenz (55. Leclaire), Köhler, Oscislawski, Senga, Grasteit, Lenz (72. Köhn)

DJK: Kampschäfer – Misawa, Barrera, Debski, Ginczek, K. Rudolph, Berlinski, Iohara, Büscher, Helfer, Dragivecic (78. Hoffmann)

Tore: 0:1, 0:2 (5., 63.) Ginczek; 1:2 (75.) Wilmanns; 2:2 (75.) Grasteit, 3:2 (89.) Üstün; 4:2 (90. + 3) Grasteit.

Schiedsrichter: Daniel Beck (SC Halle)


Kontakt

Holzwickeder Sport Club e.V.

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