Meister Westfalenliga 2017/2018

HSC profitiert auch von der Erkenschwicker Niederlage in Wickede und ist nicht mehr einzuholen

 

Olpe HSC Foto 3

Riesenjubel nach dem Abpfiff in Olpe: Dem HSC sind nach dem 1:0-Sieg der Meistertitel und der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Westfalenliga 2: SpVg Olpe – Holzwickeder SC 0:1 (0:0). Nach einem Vierteljahrhundert spielen Holzwickedes Fußballer wieder in der Oberliga. 25 Jahre nach Michael Schmitts Tor in der 88. Minute zum 1:0 im Entscheidungsspiel gegen Oestrich in Menden sorgte erneut ein später Treffer dafür, den Aufstieg perfekt zu machen. Diesmal war der Schauplatz der Kunstrasenplatz im Kreuzbergstadion in Olpe, und diesmal hieß der Matchwinner Sebastian Hahne, der mit seinem goldenen Tor in der 83. Minute die Holzwickeder ausgelassen jubeln und frohgestimmt ie Heimreise mit dem Bus antreten ließ. Denn da die SpVg Erkenschwick zeitgleich in Wickede mit 1:2 den Kürzeren zog, kann der HSC bei nunmehr zehn Punkten Vorsprung in den drei noch ausstehenden Partien nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.

Vor allem in der Schlussphase der Begegnung in Olpe waren im Holzwickeder Lager viele Augen auf die diversen Tablets gerichtet, um über die Zwischenstände in Wickede informiert zu bleiben. Als dann feststand, dass die Partie in Wickede wirklich zu Ende war und Erkenschwick verloren hatte, fieberten die HSC-Spieler, Betreuer und Fans dem nicht kommenden wollenden Abpfiff von Schiedsrichter Patrick Haustein aus dem hessischen Buseck entgehen, und als der Pfiff dann endlich kam, da gab es kein Halten mehr, und ein blau-weißes Jubelknäuel wälzte sich im Mittelkreis des Platzes.

Das ist eine Story, mit der ich selber nicht gerechnet hätte“, strahlte ein überglücklicher HSC-Trainer Axel Schmeing nach dem Schlusspfiff. Zum direkten Duell mit seinem Amtsvorgänger auf dem Holzwickeder Trainerstuhl, Ingo Peter, kam es nicht, weil der jetzt in Olpe tätige Ex-HSC-Coach krankheitsbedingt passen und seinem „Co“ Frank Germann das Kommando an der Seitenlinie überlassen musste. Der aber hatte sein stark abstiegsgefährdetes Team sicher auch im Sinne von Ingo Peter taktisch klug eingestellt, denn es ließ dem Spitzenreiter vom Anpfiff weg nur wenig Spielraum, so dass die Holzwickeder relativ selten die Chance erhielten, ihr zweifellos vorhandenes Übergewicht auch ergebnismäßig auszudrücken.

Es gab zwar schon vor der Pause gute Gelegenheiten für den Gast durch Nico Berghorst, Mirco Gohr und zweimal Hahne und auch nach Wiederanpfiff durch Nils Hoppe, Berghorst und Hahnes fulminanten Pfostenschuss (75.), aber auf der Gegenseite können sich die HSCer bei ihrem Keeper Kevin Beinsen bedanken, dass er in der 56. Minute gegen Julian Scheppe und in der 73. Minute gegen Jannik Buchen bravourös klärte und die Null sicherte. Und dann die Entscheidung sieben Minuten vor Spielende, als Justin Pfaff einen mustergültigen Pass in Richtung Hahne spielte und der HSC-Stürmer dem Nationalkeeper der deutschen Gehörlosenmannschaft, Christian Bölker, im Olper Gehäuse keine Chance ließ.

Die Marschrichtung des HSC zumindest für die kommende Saison gab der Vorsitzende Sebstian Benett auf der Rückfahrt im Bus vor: „Wir sind jetzt in der Oberliga angekommen, und da wollen wir eine Zeitlang bleiben!“. Von den Spielern gab es zustimmenden Applaus.

SpVg: Bölker – Griffel (37. Krolewski), Krumm, Ziegler, Buchen, Scheppe, Santana, Rath, Alfes (76. Bredebach), Prothmann, Pfaffenrot.

HSC: Beinsen – Mihajlovic, Hoppe, Schultze-Adler, Schultze, Mertens, Hibbeln (62. Pfaff), Duwe, Hahne (90. Bouasker), Berghorst (85. Garando), Gohr.

Tor: 0:1 (83.) Hahne

Schiedsrichter. Haustein (Buseck) – gut

Zuschauer: 200

Trainerstimmen

Axel Schmeing (HSC): In der ersten Halbzeit haben wir zu wenig unsere Räume genutzt. Am Ende hatten wir mehr „Körner“, müssen uns aber auch bei Kevin Beinsen bedanken.

Frank Germann (SpVg): Wir haben unsere Aufgabe gegen einen stark besetzten Spitzenreiter gut gemacht und Riesenchancen herausgespielt. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.

 

AufstiegOberliga2Eine Knäuel jubilierender HSCer wälzte sich nach dem Schlusspfiff auf dem Kunstrasen im Olper Kreuzbergstadion.


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