Oberliga Westfalen

 

 Trauerfoto hier: Rother/Seidel

In tiefer Trauer haben die Mitglieder des Holzwickeder Sport Clubs am Mittwoch (3. Februar) die Nachricht vom Tode von zwei ihrer treuesten und verdientesten Sportkameraden zur Kenntnis nehmen müssen: Im Alter von 75 Jahren verstarb der Vorsitzende des HSC-Aufsichtsrates und frühere Holzwickeder Bürgermeister Jenz Rother, und nur wenige Tage nach Vollendung seines 82. Lebensjahres ist Heinz Seidel einem schweren Leiden erlegen. In einem Schreiben an die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates spricht Vorsitzender Udo Speer von schweren Tagen für den Verein. Und in der Tat: Sowohl Jenz Rother als auch Heinz Seidel zählten zu aktivsten und beliebtesten Mitgliedern des HSC und haben das Vereinsgeschehen über Jahre und Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt.
Welche Verdienste sich gerade Jenz Rother nicht nur in seiner 16jährigen Tätigkeit als Bürgermeister der Emschergemeinde um den Sport und hier besonders auch um den Fußball erworben hat, ist unbestritten. Wenn Holzwickede immer wieder von seinen Sportstätten her als beispielhaft bezeichnet wird, beruht dies in ganz besonderem Maße auf das Wirken von Rother. Schon kurze Zeit, nachdem der frühere Basketball-Bundesligaschiedsrichter von Dortmund-Schüren als evangelischer Pfarrer nach Holzwickede gekommen war, suchte er die Nähe auch zur sporttreibenden Bevölkerung und setzte sich später als Bürgermeister sehr für den Erhalt und den Ausbau der vorhandenen und den Bau neuer Sportanlagen wie den Sportplatz am Schulzentrum ein. Und er bemühte sich immer wieder mit Erfolg, dass Holzwickede auch Austragungsort überregional bedeutsamer Sportveranstaltungen war.
Beim damaligen HSV zählte Jenz Rother zu den engagiertesten Verfechtern einer Fusion mit der SG Holzwickede. Nachdem sich diese beiden Vereine dann 2015 zum HSC zusammengeschlossen hatten, übernahm er als Vorsitzender des Aufsichtsrates eine überaus verantwortliche und zukunftsorientierte Position im größten Verein der Gemeinde. Aktuell war es Jenz Rothers Ziel, den Holzwickedern mit einem neuen Sportzentrum in der Nähe von Hauptschule und Gymnasium eine noch intensivere Möglichkeit der Körperertüchtigung zu schaffen. Ein Ziel, dessen Erreichen nun der plötzliche Tod von Jenz Rother verhindert hat. In einem Rundschreiben an den Aufsichtsrat würdigt Prof. Dr. Gerd Grube als stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums die Verdienste des Verstorbenen: „Wir trauern um eine herausragende Persönlichkeit, die sich sowohl in den Belangen unserer Holzwickeder Gesellschaft und Wirtschaft als auch im Sport sehr verdient gemacht hat und dabei stets nahbar und Freund geblieben ist!“
Tieftraurig haben die HSCer auch den Tod von Heinz Seidel aufgenommen, obwohl der 82-Jährige über einen langen Zeitraum schwer erkrankt war. Heinz Seidel war ein Holzwickeder durch und durch und von frühester Kindheit dem Fußball und hier dem HSV verbunden. Eine Leidenschaft, die er bis ins hohe Alter mit seiner vor knapp einem  Jahr ebenfalls verstorbenen Gattin Gudrun teilte. Als aktiver Spieler trug Heinz Seidel ausschließlich das Trikot des Holzwickeder SV und war über die Vereinsgrenzen hinaus als grundehrlicher und fairer Sportsmann geachtet. Schon während und auch nach seiner aktiven Zeit war er zusammen mit seiner Gudrun immer zur Stelle, wenn der Verein ihn – egal wo und wann – brauchte. Dieses Engagement übertrug er auch auf den Fusionsverein HSC.
In den letzten Jahren übernahmen die Seidels das enorm wichtige Amt der Platzkassierung im Montanhydraulik-Stadion. Heinz und Gudrun Seidel waren sozusagen die Aushängeschilder des Vereins, denn ihnen begegneten die Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion zuallererst. Das umgängliche Wesen, das Heinz Seidel zeit seines Lebens ausgezeichnet hat, war eine geradezu ideale Voraussetzung für die verantwortungsvolle Tätigkeit an der Stadionkasse.
„Wir verlieren in Jenz Rother und Heinz Seidel zwei Persönlichkeiten, die unseren Verein über viele Jahre mitbestimmt haben und große Lücken hinterlassen werden. Der Dank, der diesen beiden Sportkameraden gebührt, kann nicht groß genug sein und wird dauerhaft bleiben“, so HSC-Vorsitzender Udo Speer

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