Meister Westfalenliga 2017/2018

In einem intensiven Spiel unterlag der HSC am Mittwochabend beim Regionalliga-Absteiger und hohen Favoriten TuS Erndtebrück denkbar knapp mit 0:1. Die Holzwickeder enttäuschten vor rund 40 mitgereisten Fans keinesfalls, auch wenn die Elf sicherlich nicht ihr bestes Spiel der letzten Wochen gezeigt hat. Was bleibt, sind sieben Punkte aus fünf Spielen in der Oberliga und ein Platz im Mittelfeld.

Irgendwie merkte man den HSC-Spielern die lange Anreise von 140 Kilometern und Treffpunkt am Nachmittag um 16.30 Uhr nach einem Arbeitstag für die meisten an. Schläfrigkeit im taktischen Verhalten, Passivität im Zweikampfverhalten und individuelle Fehler prägten in der Anfangsphase das Spiel der Gäste. Die alles andere als "strahlende Flutlichtanlage" im Pulverwaldstadion verleitete mit dubiosem Licht und viel Schattenwurf so manchen offensichtlich auch zu einem Nickerchen bei Zweikämpfen. Erndtebrück wiederum hatte sich sichtbar viel vorgenommen und erarbeitete sich schnell ein Übergewicht. Das 1:0 und am Ende goldene Tor fiel dann auch nach einem Kopfball von Karim Bouasker direkt in die Mitte, zwei HSC-Abwehrspieler hielten sich zurück, und der Erndtebrücker Lukas Rösch sagte mit einem Direktschuss ins Tor artig "Danke" (22.). Der HSC zeigte sich bei wenigen Kontern in 2:2- und 3:3-Situationen wenig überzeugend. Es war eine äußerst mäßige Leistung des HSC in den ersten 45 Minuten.

In der Halbzeitpause fand Axel Schmeing die richtigen Weckruf-Worte. Die erste Viertelstunde gehörte den Holzwickedern. Robin Rosowski verzog um Zentimeter (53.). Dann aber war es der Vertreter der etatmäßigen "Eins", Kevin Beinsen, Malte Hegemann, der um die 60. Minute zweimal toll parierte. Der HSC spielte munter mit, war aber am Ende zu ungefährlich. Auch als Nils Hoppe gegen Ende nach vorne beordert wurde, wollte es an diesem Abend nicht mehr klappen.                  

HSC: Malte Hegemann, Moritz Müller (62. Mischa Mihajlovic), Justin Pfaff, Karim Bouasker (62. Mirko Gohr), Robin Rosowski, Marcel Duwe, Sebastian Hahne, Nils Hoppe (Kapitän), Joshua Heinrichs, Nico Berghorst, Dominik Hanemann (88. Tomislaw Ivancic)

TuS Erndtebrück: Paul Schünemann, Tatsuya Yamazaki, Mehmedalija Covic, Till Hilchenbach, Niklas Hunold, Nino Saka (89. Yong Myung Oh), Lukas Rösch, Manfredas Ruzgis (82. Mehdi Reichert), Taira Tomita (73. Abbas Artia), Haluk Arslan, Alexander Mißbach 

Schiedsrichter: Thorben Siewer

Trainerstimmen:

Axel Schmeing (HSC): Es war ein knapper Sieg für Erndtebrück und am Ende nicht unverdient. Direkt nach der Halbzeitpause waren wir eine Viertelstunde am Drücker, aber das reichte nicht. Vorne wurden nur wenige Zweikämpfe gewonnen, das war insgesamt zu wenig. Aber wir haben aufgrund der knappen Personalsituation auch gehörig rotiert. Jetzt zwei Stunden mit einem 0:1 nach Hause zu fahren, ist kein so tolles Gefühl.

Ivan Markow (Erndtebrück): Wir haben endllich die ersten drei Punkte geholt. Mein Team war oft zu hektisch. Die Konter wurden nicht ordentich ausgespielt. Alles verständlich nach dem schlechten Saisonstart. Jetzt wollen wir in den nächsten Spielen nachlegen.  


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