Eine gute Halbzeit reicht nicht aus...

Fußball-Oberliga: Holzwickeder SC – SV Schermbeck 1:2 (0:0). Erster Dämpfer für den HSC in der Oberliga. Im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Schermbeck musste man sich 1:2 geschlagen geben. Und die Erkennnis: Eine gute Halbzeit reicht nicht aus. Gemeint sind die ersten 45 Minuten, als Holzwickede mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen hatte. Doch Nico Berghorst und Mirco Gohr zielten nicht genau genug. Das Spielgeschehen änderte sich nach der Pause, denn die Hausherren fanden überhaupt nichts mehr ins Spiel, und überließen den Besuchern  die Initiative.

Gleich nach der Halbzeitpause hatte Nils Hoppe die Chance zum 1:0, doch sein Kopfball war eine Beute des Schermbecker Schlussmannes. Das war aber auch die einzige Szene in Halbzeit zwei, in der der HSC Torgefahr heraufbeschwor. Viel zu wenig, um als Sieger infrage zu kommen. Die Niederlage bahnte sich nach gut einer Stunde an, als den Gastgebern kaum noch etwas gelang und die Gäste immer stärker wurden. HSC-Trainer Axel Schmeing versuchte seine Mannschaft in dieser Phase immer wieder zu pushen „reißt euch zusammen, spielt Fußball“, doch seine Mannschaft hörte seine Motivationsversuche offensichtlich nicht. Eine Erklärung für den Abfall seiner Mannschaft fand der HSC-Coach nicht.

 

Daran änderte auch nicht das Elfmetertor von Gohr nach knapp einer Stunde. Eigentlich hätte das doch Auftrieb geben müssen, das Gegenteil trat ein. Schermbeck wollte eine Resultatsverbesserung und zeigte sich auch entsprechend engagiert. Mehrfach brannte es im Holzwickeder Strafraum, Glück und nur dem guten HSC-Schlussmann Kevin Beinsen war es zu verdanken, dass es nicht eher in seinem Kasten „einschlug“. Das passierte jedoch in Minute 78, als Schermbeck aus dem Getümmel vor dem Holzwickeder Tor zum Ausgleich traf. Ein solches Tor hatte sich längst abgezeichnet. Und es kam noch schlimmer Eine Minute war noch zu spielen, da foulte Marcel Duwe an der Strafraumgrenze den Schermbecker Hodzic – und Schiri Stefan Tendyk zeigte zum zweiten Mal auf den Punkt. Eine vertretbare Entscheidung. Schermbecks Milaszewski tritt an, Beinsen kann parieren, doch im Nachschuss sitzt die Lederkugel im Holzwickeder Netz. 1:2.

Text:sku



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