Westfalenliga 2: Lüner SV - Holzwickeder SC (So., 15 Uhr, Kampfbahn Schwansbell, Schwansbeller Weg 7a, Lünen). Wer zu Saisonbeginn prophezeit hätte, an diesem zweiten April-Wochenende stünden sich in der altehrwürdigen Lüner Kampfbahn Schwansbell der Tabellenzweite und -fünfte in einem Spitzenspiel der Westfalenliga gegenüber, der wäre möglicherweise mitleidig belächelt worden. Aber in der Tat sind der gastgebende Neuling LSV auf Rang fünf und der sogar drei Plätze besser positionierte Gast aus Holzwickede zwei Mannschaften, die von vornherein nicht unbedingt in diesen Tabellenregionen anzusiedeln waren. "Für mich kommt das gute Abschneiden der Lüner aber nicht überraschend", sieht sich jedoch HSC-Trainer Axel Schmeing in seiner Einschätzung der Leistung der Lüner und ihres Coaches Mario Plechaty bestätigt. "Wir haben schon beim 1:1 im Hinspiel sehen können, welche Qualitäten der LSV hat". Ein Mann wie Fabian Pfennigstorf, der schon 14 der 42 Lüner Tore erzielt hat, ist zum Beispiel ein Spieler, der viel zum Niveau des Aufsteigers beigetragen hat. Zuletzt präsentierten sich die Lüner nicht in der bis dahin gezeigten Verfassung, was aber unter anderem auf einige Ausfälle zurückzuführen ist. Lediglich vier Punkte aus den letzten fünf Spielen sind nicht das, was sich die Schwansbell-Elf selbst vorgestellt hat, aber auf keinen Fall für den HSC ein Anlass, selbstsicher in diesen ewig-jungen Schlager zu gehen. Gerade gegen die Holzwickeder, mit denen es meist enge und hart umkämpfte Partien gegeben hat, wollen die Hausherren wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und sich nicht davon blenden lassen, dass der HSC zuletzt fünfmal unbesiegt geblieben und  dank der dabei errungenen elf Punkte auf Platz 2 hinter Herne geklettert ist. Und dass die Gäste von der Emscher als zweitbestes Auswärtsteam der Liga an die Seseke kommen, ist für die Schmeing-Truppe beileibe kein Freibrief zum Punktesammeln. Dazu müssen sie im Vergleich zu den jüngsten Spielen schon "eine Schippe drauflegen" - und das in allen Mannschaftsteilen. Will sagen: die Verwertung der eigenen Chancen muss ebenso verbessert werden wie die Verhinderung der gegnerischen. "Wir müssen aber bei allem berücksichtigen, dass wir eine im Schnitt sehr junge Mannschaft haben", erwartet der Holzwickeder Linienchef  Verständnis und Unterstützung von den Anhängern. Und das auch mit Blick auf die dann anstehenden Heimspiele gegen Concordia Wiemelhausen und natürlich gegen Spitzenreiter Westfalia Herne. Im HSC-Kader für das Spiel in Lünen werden sich aller Voraussicht nach keine wesentlichen personellen Veränderungen ergeben, zumal weiter nicht von einem Einsatz des langzeitverletzten Christopher Kaiser ausgegangen werden kann.

Bezirksliga 8: Holzwickeder SC II - Westf. Wethmar (So., 15.15 Uhr, Haarstrang-Sportanlagen Opherdicke). Wenn der Tabellenvierte (HSC) auf den Dritten (Wethmar) trifft, darf mit Fug und Recht von einem Spitzenspiel geredet werden. Das Zeug, diesem Anspruch gerecht zu werden, haben beide Seiten zweifellos. Vor allem beim Gast aus Wethmar sind nach den Ausrutschern von Werne und Brambauer am vergangenen Sonntag die Signale wieder voll in Richtung Aufstieg gestellt worden. Folglich wollen sich die Schützlinge von Rolf Nehling auf dem Haarstrang nicht "in die Suppe spucken" lassen. Nehlings Antipode, HSC-Trainer Olaf Pannewig, erwartet von seiner Mannschaft, dass sie vom Anpfiff weg konzentriert zur Sache geht und vor allem die sich bietenden Chancen besser nutzt, als dies in jüngster Zeit der Fall. Dann kann die Serie von vier Spielen ohne Niederlage durchaus fortgesetzt werden. Im Hinspiel gab es eine Punkteteilung (1:1).

Frauen-Landesliga 2: Holzwickeder SC - SG Lütgendortmund: Das Spiel ist abgesagt worden, weil der HSC urlaubsbedingt zu wenig Spielerinnen zur Verfügung hat.

Frauen-Bezirksliga 4: Holzwickeder SC II - VfL Platteheide (So., 13 Uhr, Schulzentrum Opherdicker Straße). Auch die Bezirksligafrauen des HSC haben das Problem mit dem Urlaub mehrerer Spielerinnen. Das macht natürlich die Aufgabe gegen den Tabellensechsten aus Platteheide trotz des Heimvorteils nicht leichter.

 

Vereinskollektion 2019/20

Trainerteam

Trainer
Axel Schmeing

Co-Trainer
Marcel Greig