Der Holzwickeder Sport Club nimmt Abschied von seinem langjährigen Platzwart Josef Hawlitzky. Jockel, wie ihn alle kannten, ist nach längerer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben. Über vier Jahrzehnte prägte er das Stadion und das Vereinsleben mit seinem Einsatz.

Vor mehr als 40 Jahren übernahm Jockel die Aufgabe, das damalige Emscherstadion und heutige Montanhydraulik-Stadion „auf Vordermann“ zu bringen. Daraus wurde eine Lebensaufgabe, der er sich mit großer Verlässlichkeit und viel Herzblut widmete. „Und das hat er in all den Jahren mit großem Ehrgeiz mehr als nur verantwortungsvoll getan“, würdigt HSC-Vorsitzender Karl Lösbrock die Arbeit des langjährigen Vereinsmitarbeiters.

Der Naturrasen des Holzwickeder Stadions trägt auch Jockels Handschrift. Dass die Anlage immer wieder für überregionale Auswahlspiele genutzt wird, ist nicht zuletzt seinem unermüdlichen Einsatz als Platzwart zu verdanken.

Doch sein Wirken ging weit über die Pflege des Rasens hinaus. Als langjähriger Betreiber des Imbissstands war Jockel für viele Besucher ein vertrautes Gesicht und gehörte zu den Menschen, die das Vereinsleben des HSC über Jahrzehnte mitgestalteten.

„Es wird nicht leichtfallen, uns den HSC und das Montanhydraulik-Stadion ohne ihn vorzustellen“, sagt Karl Lösbrock. Josef Hawlitzkys Name wird eng mit dem Holzwickeder Fußball verbunden bleiben.

Für das Heimspiel gegen den FC Iserlohn am Sonntag, 20. September, hatte der HSC eine Schweigeminute zu seinem Gedenken angekündigt.

Der HSC wird Jockel ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.