Der Holzwickeder Sport Club hat das Heimspiel gegen den Tabellenführer DJK TuS Hordel mit 0:1 verloren. Nach der dritten Niederlage in Folge ist klar, dass die ganz großen Ziele in dieser Saison nicht mehr erreichbar sind. Dennoch zeigte die Mannschaft phasenweise, dass sie auch gegen einen der stärksten Gegner der Liga mithalten kann.
Die Partie begann denkbar ungünstig. Bereits in der 12. Minute nutzte Hordels Torjäger Justin Sarpong eine Situation nach einem Einwurf konsequent aus und erzielte das frühe 0:1. Es war bereits sein 22. Saisontreffer und zugleich der einzige Treffer des Tages. Der HSC ließ sich davon jedoch nicht komplett aus dem Konzept bringen. In der 32. Minute bot sich die große Chance zum Ausgleich, als Jan Nielinger mit einem klugen Pass Efe Kadir Bozaci in Szene setzte. Doch Hordels Torhüter Sven Möllerke reagierte stark und verhinderte den möglichen Ausgleich. So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause.
Zur zweiten Halbzeit reagierte Trainer Kurtulus „Kutte“ Öztürk und brachte Kerem Keskin für Michael Vrljic. Im weiteren Verlauf versuchte der HSC, mehr Druck aufzubauen, fand gegen die kompakte Defensive der Gäste jedoch nur selten klare Lösungen. Auch die Umstellung auf zwei Stürmer brachte nicht den erhofften Ertrag. Am Ende blieb es beim knappen, aber insgesamt nicht unverdienten Erfolg für die Gäste aus Hordel, die ihre Chancen konsequent nutzten und defensiv wenig zuließen. Trotz der Niederlage bleibt festzuhalten, dass der HSC weiterhin mit personellen Einschränkungen zu kämpfen hat. Die hohe Belastung und mehrere Ausfälle haben im Saisonverlauf Spuren hinterlassen.
Trainer Kurtulus Öztürk ordnete die Partie entsprechend ein: „Der Sieg für Hordel ist verdient. Wir hatten in dieser Saison viel Pech mit Verletzungen. In der zweiten Halbzeit haben wir es mit zwei Stürmern probiert, leider ohne Erfolg. Jetzt gilt es, die Saison ordentlich und seriös zu Ende zu spielen.“
Genau das wird die Aufgabe für die kommenden Wochen sein. Die Mannschaft hat noch genügend Möglichkeiten, sich stabil zu präsentieren und die Spielzeit mit einem positiven Eindruck abzuschließen.























































