Der Holzwickeder Sport Club musste in der Westfalenliga 2 einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Im Heimspiel gegen die SpVgg Horsthausen unterlag der HSC mit 1:2, nachdem es zur Pause noch 1:1 gestanden hatte.
Die Partie begann denkbar unglücklich für die Gastgeber. Bereits in der zweiten Minute nutzte Horsthausen eine gut herausgespielte Situation zur frühen Führung durch David Schroven. Der HSC brauchte einen Moment, um ins Spiel zu finden, zeigte dann aber eine gute Reaktion. Ein Treffer wurde zunächst wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt, doch in der 32. Minute gelang der verdiente Ausgleich. Leo Mayka wurde stark freigespielt und vollendete souverän zum 1:1, mit dem es auch in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel erwischten erneut die Gäste den besseren Start. Horsthausen erhöhte den Druck und kam in der 50. Minute durch Ali Al Hussein zur erneuten Führung. Der HSC hielt dagegen und suchte weiterhin den Weg nach vorne. Ein Abschluss von Leo Mayka ging nur knapp über das Tor.
In der 67. Minute musste Holzwickede dann in Unterzahl weiterspielen. Leo Mayka sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Trotz dieses Rückschlags zeigte die Mannschaft weiterhin Einsatz und Moral. In der Schlussphase boten sich noch Möglichkeiten zum Ausgleich. Seydi Keskin und später auch Philipp Gödde scheiterten jedoch am stark reagierenden Horsthausener Torhüter Benjamin Carpentier.
Auf der Gegenseite verhinderte zudem der Pfosten nach einem Freistoß einen möglichen weiteren Treffer der Gäste. So blieb es am Ende beim knappen 1:2 aus Sicht des HSC.
Trainer Kurtulus Öztürk ordnete die Partie nach Abpfiff fair ein: Der Sieg für Horsthausen gehe in Ordnung, seine Mannschaft habe jedoch vor allem kämpferisch überzeugt und alles investiert.
Auch wenn das Ergebnis nicht den erhofften Ausgang nahm, zeigte der HSC über weite Strecken eine engagierte Leistung und bewies insbesondere nach Rückständen und in Unterzahl Charakter. Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten und in den kommenden Spielen wieder an die eigenen Stärken anzuknüpfen.

Jubel nach dem 1 : 1. Torschütze Leo Mayka wird beglückwünscht durch Nils Bartke (l.) und Luis Weiß (r.).























































