Seit Einführung des ersten HSC-Kurses für Lungenpatienten sind erst 4 Monate vergangen. „Bereits nach ein paar Wochen war die Nachfrage riesig und Kursbelegung ausgebucht;“ so Susanne Werbinsky, Abteilungsleiterin Gesundheitssport. Somit war die Überlegung, ob ein weiterer Kurs eingerichtet werden kann, die Forderung der zahlreichen Reha Patienten. Bewegung in Gruppen tut gut! Vor allem Lungenpatient*innen wird empfohlen, sich regelmäßig zu bewegen – am besten in einer Lungensportgruppe. Ausdauer und Beweglichkeit werden hier trainiert, da das Programm speziell darauf zugeschnitten ist, COPD- und Asthma-Patient*innen zu leichterem Atmen zu verhelfen. Zusätzlich wird der Muskelaufbau gefördert und die Koordination der Bewegungsabläufe verbessert.
Patient*innen mit leichter bis mittelschwerer COPD profitieren beispielsweise am meisten vom moderaten Ausdauertraining. Das bedeutet: gleichmäßige Belastung. Ein gezieltes Trainieren und Stärken der Atemmuskulatur kann dazu beitragen, die Lungenfunktion und dadurch die Lebensqualität zu verbessern. Der sogenannte Lungensport ist speziell auf Menschen ausgerichtet, die mit einer chronischen Lungenerkrankung wie Asthma, COPD oder Post Covid leben müssen. Lungensport hat sich als nichtmedikamentöse Therapiemaßnahme in den Behandlungskonzepten von Atemwegs- und Lungenkrankheiten etabliert.

Der neue Kurs richtet sich allerdings an Menschen, deren Einschränkungen gering sind und somit eine Aussicht besteht, sich z.B. komplett vom Long-oder Post Covid Syndrom zu erholen.
Ab Mittwoch, dem 06.September wird es eine weitere Lungensportgruppe inclusive Mattentraining um 19.30 Uhr in der Rausinger Halle, Rausinger Str. 30 in Holzwickede geben. Das Training ist durch durch den Behinderten-und Rehasport Verband NRW  zertifiziert und benötigt eine vom Arzt ausgestellte und der krankenkasse genehmigte Rehasport Verordnung.

Infos und Anmeldung unter 02301-9450377 oder hsc-werbinsky@gmx.de